Documente online.
Username / Parola inexistente
  Zona de administrare documente. Fisierele tale  
Am uitat parola x Creaza cont nou
  Home Exploreaza



























Motor-Mechanik Golf 5

Germana











ALTE DOCUMENTE

Eigene Stimmen für TomTom Navigator erstellen
Microsoft Excel 5.0®-Schnittstelle
Zerstören - Sa distrug
Zusatzurkunde
Formenbestand des Konjunktivs
Kaufvertrag für ein gebrauchtes Kraftfahrzeug
Die schleichende Krise
Ansichten eines Clowns Heinrich Boll
Kurzanleitung
Verwenden von Formeln in MegaCad




Motor-Mechanik Golf 5


ujs dem Inhalt: Zylinderkopfausbau

Zahnriemen spannen

Keilriemen wechseln


Motor-Schmierung Das richtige Motoröl Motor-Kühlung


Kühlmittel wechseln Frostschutz prüfen Kühlerausbau



Motorabdeckung oben aus- und einbauen

1,4-l-Benzinmotor BCA

Ausbau

Hinweis: Die obere Motorabdeckung besteht aus Luftfilter­gehäuse-Oberteil und -Unterteil.

.   Schlauch vom Nockenwellengehäuse am Luftfiltergehäu­se-Oberteil abziehen.

.     Motorabdeckung an den 4 Halterungen -Pfeile- nach
oben ziehen und von der Drosselklappensteuereinheit
abnehmen.

Einbau

.       Motorabdeckung auf die Drosselklappensteuereinheit und an den Befestigungspunkten aufsetzen, andrücken und einrasten.

.       Schlauch vom Nockenwellengehäuse am Luftfiltergehäu­se-Oberteil aufstecken.


1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor

Ausbau

Hinweis: Die obere Motorabdeckung besteht aus Luftfilter­gehäuse-Oberteil und -Unterteil.

AJ

Um

3

¥"■'■■■     X    ¥

QQHj

tw     -:.-.^»

jO

i -^1

IS) 21421x2312v

  ■ *

(5^

gV-10105B

Stecker -1- vom Ansaugluft-Temperaturgeber ausrasten und abziehen. Dazu abgewinkelten Schraubendreher, zum Beispiel HAZET 818-1 oder -2, in den Schlitz hinter der Rastnase stecken. Rastnase mit Schraubendreher et­was in Richtung »Fahrerseite« ziehen und Stecker ab­nehmen, siehe Bildausschnitt -A-.

Unterdruckschlauch -2- abziehen. Dazu geriffelte Bögen am Stecker zusammendrücken und Steckverbindung trennen.

Luftschlauch -3- abziehen. Dazu Federklammer mit ge­eigneter Zange, zum Beispiel HAZET-798-9, öffnen und zurückschieben. Schlauch von der Abdeckung abziehen.


178


.      Olmessstab-1-herausziehen.

.      Molorabdeckung an den Befestigungspunkten -2- kräftig nach oben ziehen und ausrasten.

.      Motorabdeckung nach oben herausnehmen und umge­dreht auf eine weiche Unterlage legen. Dabei Gum­miführung für Ölmessstab nicht verlieren.

.      Ölmessstab in das Führungsrohr schieben, damit keine Schmutzteilchen durch das Ölmessstab-Führungrohr in den Motor fallen können.

Einbau

.      Ölmessstab herausziehen.

.      Motorabdeckung an den Befestigungspunkten -2- anset­zen, nach unten drücken und einrasten.

.      Stecker und Schlauchverbindung unterhalb der Motorab­deckung zusammenstecken.

.      Ölmessstab in das Führungsrohr schieben.

1,6-l-Einspritzmotor BGU/BSE/BSF


N01-10142


. Ölmessstab-1-herausziehen.


Ausbau


.    Motorabdeckung an den Befestigungspunkten -2- aus-
clipsen und nach oben abnehmen.

Einbau

.    Der Einbau erfolgt in umgekehrter Ausbaureihenfolge.

2,0-l-FSI-Direkteinspritzer

Ausbau

.    Motorabdeckung an den Befestigungspunkten -Pfeile-
ausclipsen und nach oben abnehmen.

Einbau

.    Der Einbau erfolgt in umgekehrter Ausbaureihenfolge.

2,0-l-TFSI-Direkteinspritzer(GTI)

Ausbau

AOO-10078

Schelle -1- am Lufteinlassstutzen mit der Zange für Fe­derbandschellen, zum Beispiel VAS-5024A oder HAZET-798-9, öffnen und zurückschieben. Hinweis: Die Abbil­dung zeigt die baugleiche Abdeckung im AUDI A3.

Gummimanschette in Richtung Turbolader zurückschie­ben.


179


.       Stecker -2- vom Lufimassenmesser abziehen und zur Seite legen.

.       Seitlich unter die Abdeckung greifen und Motorab­deckung zuerst vorne -Pfeile 3- und danach hinten -Pfeile 4- abziehen.

Einbau

.    Der Einbau erfolgt in umgekehrter Ausbaureihenfolge.

Dieselmotor

Ausbau

2,0-l-Dieselmotor AZV/BKD


1,9-/2.0-l-Dieselmotor außer AZV/BKD

. Motorabdeckung vorn -Pfeile A- ruckartig nach oben zie­hen und ausrasten. Anschließend Abdeckung, in Fahrt­richtung gesehen, nach vorn ziehen und aus der hinteren Befestigung aushängen -Pfeil B-.

Einbau

. Motorabdeckung in die hintere Aufnahme einschieben, an den Befestigungspunkten -A- ansetzen und aufdrü­cken.

180


1,4-l-Benzinmotor 55 kW (75 PS)

Beim 1,4-l-Benzinmotor BCA sind Motorblock und Zylinder­kopf aus Aluminiumguss gefertigt.

Die im Zylinderkopf untergebrachten Nockenwellen betätigen die 4 Ventile pro Zylinder über Rollenschlepphebel. Durch die nadelgelagerten Rollen in den Schlepphebeln wird der Nockenhub besonders reibungsarm auf den Ventilschaft übertragen. Hydraulische Abstützelemente unterhalb der Schlepphebel gleichen jegliches Ventilspiel aus. Die Einlass-Nockenwelle wird von der Motor-Kurbelwelle über den Haupt-


trieb-Zahnriemen angetrieben und treibt ihrerseits durch ei­nen Koppeltrieb-Zahnriemen die Auslass-Nockenwelle an.

Der Alu-Motorblock besitzt eingegossene Zylinderlaufbuch­sen aus Grauguss. Im unteren Teil des Motorblocks ist die Kurbelwelle über 5 Kurbelwellenlager angeschraubt. Diese Verschraubungen dürfen nicht gelöst werden, sonst muss der komplette Motorblock mitsamt der Kurbelwelle ersetzt werden. Die Kühlmittelpumpe sitzt vorn im Motor­block und wird durch den Zahnriemen angetrieben. Die Zahnrad-Ölpumpe wird durch einen Mitnehmerzapfen von der Kurbelwelle angetrieben.


Zahnriementrieb

1,4-l-Benzinmotor BCA mit 55 kW (75 PS)



18          17          16


3-

4-


Zahnriemen-Abdeckung oben

Schraube, 20 Nm + 90° (Vi Umdrehung)

Immer ersetzen. Zum Lösen und Anziehen wird das Absteckwerkzeug VW-T10016 benötigt.

Nockenwellenrad

Die Fixierbohrungen in den Nockenwellenrä­dern müssen mit den Passbohrungen im Nockenwellengehäuse fluchten.

Koppeltrieb-Spannrolle


5 - Koppeltrieb-Zahnriemen

Vor dem Ausbau Laufrichtung auf dem Rie­men kennzeichnen. Auf Verschleiß prüfen. nicht knicken.

6 - Halter

7-Schraube, 10 Nm

8 - Kühlmittelpumpe

Bei Beschädigungen und Undichtigkeiten komplett ersetzen.

9 - Zahnriemen-Abdeckung hinten


10-Schraube, 20 Nm

11     -Schraube, 50 Nm

12  - Umlenkrolle für Haupttrieb-Zahn-

riemen

13  - Haupttrieb-Spannrolle

14     - Kurbelwellen-Zahnriemenrad

OT-Stellung: Der abgeschrägte Zahn muss mif der Markierung auf dem Ölpumpengehäuse überein­stimmen.

15 - Haupttrieb-Zahnriemen

Vor dem Ausbau Laufrichtung auf dem Riemen kennzeichnen. Auf Verschleiß prüfen, nicht knicken.

16-Schraube, 12 Nm

Immer ersetzen.

17 - Kurbelwellen-Riemenscheibe Bei der Montage Fixierung beach­ten.

18-Schraube

Achtung:    Es   können   2   unter­schiedliche   Schrauben   eingebaut sein. Schraube nach dem Ausbau grundsätzlich ersetzen. Achtung: Die Anpressflächen zwi­schen Riemenscheibe und Befesti­gungsschraube müssen öl- und fett­frei sein. Schraube mit geöltem Ge­winde einsetzen. Anzugsdrehmomente: Alte Schraube, erkennbar am mas­siven Schraubenkopf: 90 Nm + 90° (Vi Umdr.).

Neue Schraube, erkennbar am an­gebohrten Schraubenkopf: 150 Nm + 180° (Vi Umdr.). Das Weiterdrehen der Schraube kann in mehreren Stufen erfolgen. Der Weiterdrehwinkel kann mit ei­ner handelsüblichen Winkelmess­scheibe, zum Beispiel HAZET 6690, gemessen werden.

19  - Keilrippenriemen

Vor dem Ausbau Laufrichtung auf dem Riemen kennzeichnen. Auf Verschleiß prüfen, nicht knicken.

20  - Zahnriemen-Abdeckung unten

21     - Motorhalter

22  - Schraube, 50 Nm

Immer ersetzen.

23  - Schraube, 25 Nm

24  - Umlenkrolle


181


Motor auf Zünd-OT für Zylinder 1 stellen

1,4-l-Benzinmotor BCA mit 55 kW (75 PS)

Hinweis: Zylinder 1 befindet sich, in Fahrtrichtung gesehen, auf der rechen Seite des Motors.

.  Motorabdeckung oben ausbauen, siehe Seite 178.


Hinweise zum Zahnriemeneinbau

1,4-l-Benzinmotor BCA mit 55 kW (75 PS)

Achtung: Der exakte Wechsel des Zahnriemens für den 1,4-l-Benzinmotor wird nicht beschrieben. Hier einige wichtige Zahnriemen-Einbauhinweise.



.  Obere Zahnriemen-Abdeckung abschrauben.


Nockenwellen-Zahnräder in OT-Stellung fixieren







. Kurbelwelle in Motordrehrichtung drehen, also im Uhrzei­gersinn, bis die Kerbe auf der Riemenscheibe mit der Kante der Markierung -O- übereinstimmt. Zum Drehen der Kurbelwelle Getriebe in Leerlaufstellung schalten und Handbremse anziehen. Kurbelwelle an der Zentral­schraube der Riemenscheibe mit tiefgekröpftem Ring­schlüssel oder Innenvielzahn-Stecknuss SW-19 durch­drehen.

Achtung: Motor nicht an der Befestigungsschraube des Nockenwellenrades durchdrehen. Dadurch wird der Zahnrie­men überbeansprucht.


.   Motor auf Zünd-OT für Zylinder 1 stellen.

.       Arretierwerkzeug, zum Beispiel HAZET-2588-4 oder VW-T-10016, mit den beiden Arretierstiften durch die Fixier­bohrungen der Nockenwellenräder bis zum Anschlag in die Passbohrungen im Nockenwellengehäuse einführen. Die beiden Arretierstifte sind richtig eingesetzt, wenn die Endstücke -D- mit der Linie -A- in einer Flucht liegen.

.       Halter -B- bis zum Anschlag an das Einlass-Nockenwel­lenrad -C- schieben.

Koppeltrieb-Spannrolle einbauen







. Die Fixierbohrungen in den Nockenwellenrädern müssen mit den Passbohrungen im Nockenwellengehäuse fluch­ten -Pfeile-,

Hinweis: Stehen die Fixierbohrungen auf der entgegenge­setzten Seite der Zahnriemenräder, muss die Kurbelwelle noch einmal eine Umdrehung weitergedreht werden.


. Koppeltrieb-Spannrolle am Innensechskant -1- im Uhr­zeigersinn in Richtung des Markierungsfensters drehen -Pfeil-. Die Spannrolle befindet sich jetzt in entspannter Stellung. 2 - Nase der Grundplatte.


182


.       Spannrolle ansetzen und mit dem Zahnriemen nach oben drücken. Befestigungsschraube einschrauben.

.       Schraube handfest anziehen. Die Nase der Grundplatte muss in die Bohrung am Zylinderkopf eingreifen -2-.

V-1067

. Zahnriemen spannen. Dazu Spannrolle am Innensechs-kant -1- gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis der Zeiger -2- über der Nase in der Grundplatte im Markierungsfens­ter steht -Pfeil-. In dieser Stellung Klemmschraube -3-mit 20 Nm festziehen.

Haupttrieb-Zahnriemen spannen

. Falls die Haupttrieb-Spannrolle ausgebaut war, Spannrol­le am Innensechskant gegen den Uhrzeigersinn drehen -Pfeil-, bis die in der Abbildung dargestellte Position er­reicht ist.


. Befestigungsschraube -2- handfest anziehen. Die Aus­sparung der Grundplatte -1- muss über die Befesti­gungsschraube -2- greifen.

.       Spannrolle mit Innensechskanlschlüssel in Pfeilrichtung -linker Pfeil- drehen, bis der Zeiger -3- über der Kerbe in der Grundplatte steht -rechter Pfeil-.

.       Klemmschraube der Spannrolle mit 20 Nm festziehen.

.       Fixierwerkzeug aus den Nockenwellenrädern herausneh­men.

.       Kurbelwelle um 2 Umdrehungen durchdrehen und an­schließend Stellung der Spannrollen prüfen.

Zahnriemenverlauf



A - Koppel-Zahnriemen B - Haupttrieb-Zahnriemen


183




Zylinderkopf

1,4-l-Benzinmotor BCA mit 55 kW (75 PS)

2     3    4

21 20 19


Nockenwellengehäuse abdichten



5       6       7

Dichtmittel auf die saubere Dichtfläche -gerasterte (graue) Fläche- des Nockenwellengehäuses dünn und gleichmäßig auftragen. Achtung: Zu dick aufgetragenes Dichtmittel kann in die Ölbohrungen gelangen und da­durch Motorschäden verursachen.


1  - Zahnriemen-Abdeckung oben

2  - Haupttrieb-Zahnriemen

3  - Koppeltrieb-Zahnriemen

4  - Schraube, 10 Nm

Immer ersetzen.

Von außen nach innen anziehen.

5  - Leitungsführung, 8 Nm

6  - Stehbolzen, 6 Nm

Für Luftfilter.

7  - Kühlmittelrohr

8  - Hallgeber 9-O-Ring

Immer ersetzen. 10-Halter

11 -Rollenschlepphebel

Rollenlager auf leichten Lauf prü­fen. Lauffläche ölen. Zur Montage mit der Sicherungsklammer aut das Abstützelement aufclipsen.

12 - Aufhängeöse

13 - Schrauben, 20 Nm 14-Passstifte

15 - Abstützelement

Beim Einbau nicht vertauschen. Mit hydraulischem Ventilspielausgleich. Lauffläche ölen.

16 - Zylinderkopfschraube

Immer ersetzen.

10

4

2

6

8

r

Jr

-Jr

"-«Ir

i

'f-

-T_

_T_

J

V

7

5

1

3

9

|V ■VJ'Jlil

Zylinderkopfschrauben in 3 Stufen
anziehen. In jeder Stufe die Reihen­
folge von 1 bis 10 einhalten.
I.Stufe................ 30 Nm

2. Stufe............... 90° {'/> Umdr.)

3. Stufe............... 90° (Vi Umdr.)

17 - Öldruckschalter, 25 Nm

0,3 - 0,7 bar. Dichtring bei Undich­tigkeit autkneifen und ersetzen.

18 - Zylinderkopfdichtung

Immer ersetzen. Nach dem Erset­zen das gesamte Kühlmittel wech­seln.

19-Zylinderkopf

20  - Koppeltrieb-Spannrolle

21     - Schrauben, 20 Nm

22  - Zahnriemen-Abdeckung hinten

23  - Nockenwellengehäuse

Alte Dichtmittelreste entfernen. Vor dem Autlegen mit Dichtmittel VW-DI 88003A1 bestreichen, siehe Ab­bildung N15-0075. Beim Einbau vorsichtig senkrecht von oben aul die Stehbolzen und Passstifte aul­setzen.

24 - Schraube, 10 Nm + 90° ('/■ Umdr.)

Immer ersetzen. Spiralförmig von innen nach außen anziehen.


184


1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor 66/85 kW

BKG/BLN/BAG/BLF/BLP

Beim Benzin-Direkteinspritzmotor werden die Nockenwellen von einer wartungsfreien Steuerkette angetrieben.

Einlass- und Auslass-Nockenwelle sind in einem separaten Nockenwellengehäuse gelagert, das auf den Zylinderkopf aufgeschraubt ist.




N15-0650


1 - Leitungsführung, 8 Nm 2-Schraube, 10 Nm

3 - Schraube, 10 Nm + 90° (Vi Umdr.)

4 - Schraube, 8 Nm

5 - Leitung zum Luftfilter 6-Hallgeber

7-O-Ring

Bei Beschädigung ersetzen.

8 - Halter

9 - Stehbolzen, 6 Nm

Für Luftfiltergehäuse.


10 - Zylinderkopfschraube

Immer ersetzen.

10     4       2       6      8

rtlft          dm          vi            Im           AU

\T-T-v_T_-T-t1

10i>6 |

Zylinderkopfschrauben in 3 Stufen anzie­
hen.  In jeder Stufe die Reihenfolge von
1 bis 10 einhalten.
I.Stufe................ 30 Nm

2.  Stufe.............. 90" ('/< Umdr.)

3.  Stufe.............. 90° ('A Umdr.)


11 - Rollenschlepphebel

Rollenlager auf leichten Lauf prüfen. Lauffläche ölen. Beim Einbau mit der Sicherungsklammer auf das Abstützelement aufclipsen.

12-Abstützelement

Nicht vertauschen. Lauffläche ölen.

13-Passstifte

14 - Öldruckschalter, 25 Nm

0,3 - 0,7 bar. Dichtring bei Undich­tigkeit aufkneifen und ersetzen.

15 -Zylinderkopf

Maximaler Verzug = 0,05 mm. Nach dem Ersetzen das gesamte Kühl­mittel erneuern.

16 - Zylinderkopfdichtung

Immer ersetzen, anschließend das gesamte Kühlmittel erneuern.

17 - Führungsbolzen, 20 Nm
18- Auf h
ängeöse

19-Schraube, 20 Nm

20 - Nockenwellengehäuse

Alte Dichtmittelreste entfernen.

T10171-i

^^-^

| V-1097|

Vor dem Auflegen Dichtmittel VW-DI 88003A1 auf die saubere Dicht­fläche -gerasterte (graue) Fläche­dünn und gleichmäßig auftragen. Beim Einbau vorsichtig senkrecht von oben auf die Stehbolzen und Passstifte aufsetzen. T10171 = VW-Arretierwerkzeug für Nockenwellen­fixierung.

21  - Tassenstößel

Lauffläche ölen.

22 - O-Ring

Immer ersetzen. Vor dem Einsetzen mit Öl benetzen.

23 - Hochdruckpumpe

Für Kraftstoffversorgung. Mit inte­griertem Regelventil für Kraftstoff­druck.


185


1,6-l-Benzinmotor 75 kW (102 PS)

Beim 1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF wird die Nocken­welle von der Kurbelwelle über einen Zahnriemen angetrie­ben. Die Nockenwelle betätigt über hydraulische Tas­senstößel die senkrecht hängenden Ein- und Auslassventile.

Zahnriementrieb

1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF mit 75 kW (102 PS)


6   7 8   9   10   11    12   13    14


A13-0636


22   21


19     18


1 -Schraube, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen.

2  - Zahnriemen-Abdeckung Mine

3  - Motorhalter

4  - Schraube, 45 Nm

5  - Zahnriemen-Abdeckung oben

6  - Mutter, 23 Nm

7  - Scheibe

8  - Halbautomatische Spannrolle

9  - Schraube, 100 Nm

10 - Nockenwellenrad

Einbaulage wird durch die Schei-benteder -14- fixiert.

11 -Schraube, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen. 12-Schraube, 23 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen. 13-Zahnriemen-Abdeckung hinten

14-Scheibenfeder

Auf   festen   Sitz   im   Flansch   der Nockenwelle achten. 15-O-Ring

Immer ersetzen.

16 - Kühlmittelpumpe 17-Schraube, 15 Nm

18 - Kurbelwellen-Zahnriemenrad

An der Anlagefläche zwischen Zahnriemenrad und Kurbelwelle darf sich kein Öl befinden.

19 - Schraube, 90 Nm + 90° ('/■ Umdr.)

Immer ersetzen. Nicht ölen.

20 - Zahnriemen

Bei   Wiederverwendung   vor   dem

Ausbau   Laufrichtung   mit   Kreide

oder Filzstift kennzeichnen.

Auf Verschleiß prüfen, siehe Seite

32.

21     - Zahnriemen-Abdeckung unten

22  - Schraube, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen.


186


Motor auf Zünd-OT für Zylinder 1 stellen

1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF mit 75 kW (102 PS)

Achtung: Einbaulage der oberen Zahnriemen-Abdeckung besonders am Übergang zur mittleren Zahnriemen-Ab­deckung notieren.

.      Drehverschluss gegen den Uhrzeigersinn verdrehen, -Pfeil A-, so dass der Schraubenschlitz in senkrechter Position steht.

.      Obere Zahnriemen-Abdeckung ausclipsen. Dazu Rastna­sen vom Clipverschluss nach oben abdrücken -Pfeil B-.

.      Obere Zahnriemen-Abdeckung abnehmen.


Hinweise zum Zahnriemeneinbau

1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF mit 75 kW (102 PS)

Achtung: Der exakte Wechsel des Zahnriemens für den 1,6-l-Benzinmotor wird nicht beschrieben. Hier einige wichtige Zahnriemen-Einbauhinweise.

Hinweis zum Ausbau: Motor mit Motorheber oder Werk-Stattkran abstützen und rechtes Motorlager ausbauen.

Einbau (Steuerzeiten einstellen)

Achtung: Auch wenn bei Reparaturen der Zahnriemen nur vom Nockenwellenrad abgenommen wurde, ist das Einstel­len der Steuerzeiten erforderlich.

.       OT-Stellung des Motors prüfen, gegebenenfalls Kurbel-und/oder Nockenwelle entsprechend verdrehen. Ach­tung: Beim Drehen der Nockenwelle ohne Zahnriemen darf die Kurbelwelle mit keinem Zylinder auf OT stehen. Beschädigungsgefahr für Ventile und/oder Kolbenböden.

.       Zahnriemen auf Kurbelwellenrad und Kühlmittelpumpe auflegen. Achtung: Laufrichtung beachten.

.       Mittlere und untere Zahnriemen-Abdeckung einsetzen und anschrauben.

.       Kurbelwellen-Riemenscheibe so aufsetzen, dass die Bohrung auf der Riemenscheibe mit der Erhebung am Zahnriemenrad der Kurbelwelle übereinstimmt. In dieser Stellung Kurbelwellen-Riemenscheibe mit neuen Schrau­ben und 10Nm + 90° anschrauben.

.       Zahnriemen auf Spannrolle und Nockenwellenrad aufle­gen.

Zahnriemen spannen

Achtung: Der Motor darf maximal handwarm sein.

.    Prüfen, ob die Markierungen am Nockenwellenrad und
der hinteren Zahnriemen-Abdeckung sowie an der Kur­
belwellen-Riemenscheibe und der unteren Zahnriemen-
Abdeckung
übereinstimmen.



Handbremse anziehen. Getriebe in Leerlaufstellung brin­gen. Kurbelwelle an der Zentralschraube des Zahnrie­menrades in Motordrehrichtung, also im Uhrzeigersinn, drehen, bis die Markierungen am Nockenwellenrad -Pfei­le- und an der Kurbelwelle übereinstimmen.


Einbaulage der Spannrolle überprüfen: Die Haltekralle -Pfeil- muss in die Aussparung am Zylinderkopf eingrei­fen, andernfalls Halterung entsprechend verdrehen.


187






.       Bevor der Zahnriemen gespannt wird, Spannrolle am Ex-zenter mit dem Zweiloch-Mutterndreher VW-T10020 oder HAZET 2587 fünfmal in beide Richtungen bis zum An­schlag drehen.

.       Exzenter mit dem Mutterndreher im Gegenuhrzeigersinn -Pfeilrichtung- bis zum Anschlag drehen.

.       Anschließend Zahnriemen langsam entspannen, bis sich die Kerbe -1- und der Zeiger -2- gegenüberstehen. Zur Kontrolle gegebenenfalls einen Spiegel verwenden. In dieser Stellung Befestigungsmutter -3- mit 23 Nm fest­ziehen.

.       Kurbelwelle zwei Umdrehungen in Motordrehrichtung weiterdrehen, bis der Motor wieder auf OT für Zylinder 1 steht. Dabei ist es wichtig, dass die letzten 45° "/b Um­drehung) ohne Unterbrechung gedreht werden. Sämtli­che Markierungen müssen bei gespanntem Zahnrie­men gleichzeitig übereinstimmen, gegebenenfalls Zahnriemen wieder abnehmen und Einstellung wiederho­len.

.       Zahnriemenspannung nochmals prüfen: Der Zeiger und die Kerbe müssen einander gegenüber stehen. Andern­falls Einstellung der Steuerzeiten und Spannen des Zahnriemens wiederholen.

.       Zahnriemen-Spannrolle prüfen. Dazu Zahnriemen mit kräftigem Daumendruck belasten. Der Zeiger -2- muss sich verschieben. Zahnriemen entlasten. Kurbelwelle 2 Umdrehungen durchdrehen und wieder auf OT stellen. Dabei die letzten 45° <V6 Umdrehung) ohne Unterbre­chung drehen. Kerbe und Zeiger der Spannrolle müssen sich jetzt wieder gegenüberstehen, andernfalls ist die Spannrolle defekt.

Weiterer Einbau

.       Motorhalter von oben am Motorblock anbauen und die beiden oberen Schrauben mit 45 Nm anziehen.

.       Motor mit dem Motorheber bis auf Einbaulage absenken. Untere Schraube für Motorhalter einsetzen und mit 45 Nm anziehen.

.       Motorlager einbauen, siehe Seite 198.


Motorlager am Motorhalter anschrauben -Pfeile-. Dazu die Anlageflächen zur Auflage bringen und die Schrau­ben mit 60 Nm + 90° festziehen.

Motor-Abfangvorrichtung (Motorheber) abbauen.

Obere Zahnriemen-Abdeckung einclipsen. Drehver­schluss im Uhrzeigersinn verdrehen, so dass der Schrau­benschlitz in waagerechter Position steht.

Keilrippenriemen einbauen, siehe entsprechendes Kapi­tel.

Motorabdeckung oben einbauen, siehe entsprechendes Kapitel.


188


Zylinderkopf-Montageübersicht

1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF mit 75 kW (102 PS)




1              - Schraube, 23 Nm

Mit Sichemngsmiltel einsetzen.

2              - Nockenwellenrad
3-Schraube, 100 Nm
4-Schraube, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen.

5 - Zahnriemen-Abdeckung hinten

6 - Passfeder

7-Dichtring

Immer ersetzen.


8-Schraube, 10 Nm

9 - Entlüftungsanschluss

10 - SpezialSchraube, 9 Nm

Mit Abstandshülse. Zur Befestigung des Zy-linderkopldeckels. Bei Beschädigung oder Undichtigkeit ersetzen.

11 -Dichtung

Bei Beschädigung oder Undichtigkeit erset­zen.

12 - Verschlussdeckel


13 - Zylinderkopfdeckel

Zum Ausbau Schrauben spiralför­mig von außen nach innen lösen, zum Einbau spiralförmig von innen nach außen festziehen.

14 - Dichtung für Zylinderkopfdeckel

In die Abstandshülsen -10- ein­knöpfen. Dichtung bei Beschädi­gung oder Undichtigkeit ersetzen.

15 - Zylinderkopfschraube

Immer ersetzen.

10     4

^-tjljt-f/

E

Zylinderkopfschrauben in 3 Stufen
anziehen. In jeder Stufe die Reihen­
folge von 1 bis 10 einhalten.
I.Stufe................ 40 Nm

2.  Stufe.............. 90° (</< Umdr.)

3.  Stufe.............. 90° (Vi Umdr.)

16-Schraube, 10 Nm

17-Hallgeber

18-O-Ring

Immer ersetzen.

19-Zylinderkopf

Maximaler Verzug = 0,1 mm. Nach dem Ersetzen das gesamte Kühl­mittel erneuern.

Minimale Zylinderkopfhöhe: 132,9 mm.

20 - Anschlussstutzen

21-Schraube, 10 Nm

22 - O-Ring

Immer ersetzen.

23 - Zylinderkopfdichtung

Immer ersetzen. Nach dem Erset­zen das gesamte Kühlmittel wech­seln. Einbaulage: Die Teile-Nr. zeigt zum Zylinderkopf und muss von der Einlassseite her lesbar sein.


189


2,0-l-FSI-Benzinmotor 110 kW (150 PS)

Beim 2.0-I-Benzinmotor AXW/BLR/BLX/BLY wird die Aus­lass-Nockenwelle von der Kurbelwelle über einen Zahnrie­men angetrieben. Auslass- und Einlass-Nockenwelle sind über eine Einfachrollenkette miteinander verbunden. Über


das Motorsteuergerät können die Steuerzeiten der Einlass-Nockenwelle mithilfe eines hydraulischen Flügelzellenver-stellers entsprechend den Betriebsbedingungen des Motors kontinuierlich verstellt werden. Die Ventilbetätigung durch die beiden Nockenwellen erfolgt über Rollenschlepphebel mit hydraulischen Abstützelementen.


Zahnriementrieb

2,0-l-Benzinmotor AXW mit 110 kW (150 PS)





8    9   10  11   12    13  14


15  16


V-10108


1 -Schrauben, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen.

2 - Zahnriemen-Abdeckung oben


   Schrauben -Pfeile- herausdrehen.

   Obere Abdeckung aus der mittleren Abde­ckung aushangen und nach oben abnehmen.


♦ Beim Einbau obere Abdeckung sorgfältig in die mittlere Abdeckung einhängen und oben anschrauben.

3  - Schraube, 45 Nm

4  - Motorhalter

5  - Zahnriemen-Abdeckung Mitte

6-Schrauben, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen.

7 - Zahnriemen-Abdeckung unten

8 - Zahnriemen

Bei Wiederverwendung vor dem Ausbau Lautrichtung mit Kreide oder Filzstift mar­kieren. Auf Verschleiß prüfen.

9 - Mutter, 23 Nm
10-Scheibe

11 - Halbautomatische Spannrolle 12-Schraube, 65 Nm


13 - Nockenwellenrad

Die   Einbaulage   wird   durch   die Scheibenfeder -15- fixiert.

14-Schraube, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen. 15-Scheibenfeder

Auf festen Sitz prüfen.

16  - Nockenwelle

17  -Zahnrlemen-Abdeckung hinten

18  - Halteplatte für Spannrolle

Schrauben in der Reihenfolge von -1- bis -5- mit 10 Nm festziehen.

19-Schraube, 40 Nm

20  - Umlenkrolle

21     -Schraube, 10 Nm

22  - Kühlmittelpumpe

23  - O-Ring

Immer ersetzen.

24-Schraube, 15 Nm 25 - Halteplatte

i O |        -,NiQ?^,%

ffll   Vi   :i    r~i

h

c

| A13-07H4 l/f^:           ifcltnjta      /    A

Zuerst die Schrauben ~1- mit 40 Nm, dann die Schraube -2- mit 15 Nm festziehen.

26 - Kurbelwellen-Zahnriemenrad

Montage nur in einer Stellung mög­lich. Anlagefläche von Zahnriemen­rad und Kurbelwelle muss öl- und fettfrei sein.

27 - Schraube, 90 Nm + 90° (V4 Umdr.)

Immer ersetzen. Gewinde nicht ölen.

28  - Beruhigungsrolle

29  - Schraube, 25 Nm


190




2,0-l-Benzinmotor BLR/BLX/BLY mit 110 kW (150 PS)

23   22    5     21

20

19            18                | N13-10129


1  -Schraube, 10 Nm

2  - Zahnriemen-Abdeckung oben

3  - Schraube, 65 Nm

4  - Nockenwellenrad

Die Einbaulage wird durch die Scheibenfeder -7- fixiert.

5-Schraube, 10 Nm

Mit Sicherungsmittel einsetzen.

6  - Zahnriemen-Abdeckung hinten

7  - Scheibenfeder

Auf festen Sitz prüfen.

8 - Mutter, 25 Nm

9- Halbautomatische Spannrolle 10 - Kühlmittelpumpe

11-O-Ring

Immer ersetzen. 12-Schraube, 25 Nm 13 - Beruhigungsrolle 14-Schraube, 15 Nm 15-Schraube, 35 Nm 16 - Beruhigungsrolle 17-Dichtflansch

18 - Kurbelwellen-Zahnriemenrad

Montage nur in einer Stellung mög­lich. Anlagefläche von Zahnriemen­rad und Kurbelwelle muss öl- und fettfrei sein.

19 - Schraube, 90 Nm + 90° (Va Umdr.)

Immer   ersetzen.   Gewinde   nicht ölen. 20-Zahnriemen

Bei Wiederverwendung vor dem Ausbau Laufrichtung mit Kreide oder Filzstift markieren. Auf Ver­schleiß prüfen.

21     -Zahnriemen-Abdeckung unten

22  - Motorhalter

23  - Schraube, 45 Nm

24  - Deckel für obere Zahnriemen-Ab-

deckung


191


Zylinderkopf-Montageübersicht

2,0-l-Benzinmotor AXW/BLR/BLX/BLY mit 110 kW (150 PS)



5  - Ölelnfülldeckel

6  - Dichtung

Bei Beschädigung oder Undichtig­keit ersetzen.

7  - Schraube, 10 Nm

8  - Halter

9  - Kabelhalter

10-Schraube, 10 Nm 11 -Schraube, 10 Nm

12-Gehäuse

Für Ventil 1 der Nockenwellenver­stellung.

13-Dichtung

Immer ersetzen.

14 - Transportlasche 15-Schraube, 25 Nm

16 - Stiftschraube, 10 Nm

Für Saugrohr.

17  - Trennplatte

18  -Zylinderkopf

Maximal zulässiger Verzug: 0,1 mm. Nach dem Ersetzen das gesamte Kühlmittel erneuern.

19 - Zylinderkopfdichtung

Immer ersetzen. Nach dem Erset­zen das gesamte Kühlmittel wech­seln. Einbaulage: Die Teile-Nr. zeigt zum Zylinderkopf.

20  - Schraube, 10 Nm

21     - Hallgeber

22  - Dichtring

23  - Stiftschraube, 10 Nm

Für Spannrolle.

24 - Stiftschraube, 20 Nm

Für Abgaskrümmer.

25 - Halter

26-Schraube, 10 Nm


1 - Zylinderkopfschraube

Immer ersetzen.


2-Schraube, 10 Nm






3    | Al 5-0767 |


12 7  10 4  1   2    6      14

5        3        |N15-10047|



Zylinderkopfschrauben in 3 Stufen anziehen.

In jeder Stufe die Reihenfolge von 1 bis 10

einhalten.

I.Stufe................. 40 Nm

2.  Stute................ 90° (1/4 Umdr.)

3.     Stufe................ 90" (V4 Umdr.)


3 - Zylinderkopfdeckcl

Schrauben für Zylinderkopfdeckel in der Rei­henfolge von 1 bis 14 mit 10 Nm anziehen.

4 - Dichtung

Bei Beschädigung oder Undichtigkeit erset­zen


192


1,9-/2,0-l-Dieselmotor mit 55-77 kW

Die im Zylinderkopf eingesetzte Nockenwelle betätigt die 8 senkrecht hängenden  Ventile  über  hydraulische Tassen-


stößel. Die hydraulischen Tassenstößel gleichen automa­tisch jegliches Ventilspiel aus. Die Nockenwelle wird über ei­nen Zahnriemen von der Motor-Kurbelwelle angetrieben.


Zahnriementrieb

1,9-/2,0-I-Dieselmotor AVQ/BRU/BJB/BKC/BLS/BDK mit 55/66/74/77 kW (75/90/100/105 PS)




N13-10000


1 - Zahnriemen-Abdeckung oben 2-Schraube, 100 Nm

3 - Schraube, 25 Nm

4 - Nockenwellenrad

5-Nabe

Mil Geberrad.

6-Schraube, 10 Nm

Immer ersetzen.

7 - Zahnriemen-Abdeckung hinten

8 - Schraube, 25 Nm

9 - Dichttülle

Bei Beschädigung ersetzen.

10   - Mutter, 20 Nm + 45" (Vi Umdr.)

11 - Spannrolle 12-Mutter, 20 Nm 13-Umlenkrolle

14  - Kühlmittelpumpe

15  - Kurbelwellen-Zahnriemenrad

16  - Schraube, 120 Nm + 90° "A Umdr.)

Immer ersetzen. Gewinde nicht zu­sätzlich ölen oder fetten. 17-Schraube, 15 Nm

18   - Zahnriemen-Abdeckung unten

19   - Kurbelwellen-Riemenscheibe

Montage nur in einer Stellung mölich, da die Bohrungen versetzt sind.

20   - Schraube, 10 Nm + 90° (Vi Umdr.)

21 - Abdeckung

22   - Zahnriemen

Vor dem Ausbau Laufrichtung auf dem Riemen kennzeichnen. Auf Verschleiß prüfen, nicht knicken.

23   - Schraube, 45 Nm

24   - Zahnriemen-Abdeckung Mitte

25   - Motorhalter


Motor auf Zünd-OT für Zylinder 1 stellen

1,9-/2,0-I-Dieselmotor AVQ/BRU/BJB/BKC/BLS/BDK mit 55/66/74/77 kW (75/90/100/105 PS)

Hinweis: Zylinder 1 befindet sich, in Fahrtrichtung gesehen, auf der rechen Seite des Motors.

.      Rechten Innenkotflügel, Keilrippenriemen, Kurbelwellen-Riemenscheibe und Zahnriemen-Abdeckungen ausbauen.

.      Kurbelwelle an der Befestigungsschraube für das Zahn­riemenrad -1- (Abbildung V-10111) so weit drehen, dass die Markierung auf dem Zahnriemenrad der Kurbelwelle oben steht und gleichzeitig die Markierung am Nocken­wellen-Geberrad mit der Markierung an der hinteren Zahnriemen-Abdeckung übereinstimmt -Pfeil-.


.   Das Durchdrehen der Kurbelwelle kann auf mehrere Ar­ten erfolgen:

1.     Fahrzeug seitlich vorn aufbocken. Fünften Gang einle­gen, Handbremse anziehen. Angehobenes Vorderrad von Hand durchdrehen. Dadurch dreht sich auch die Motor-Kurbelwelle. Zum Drehen des Rades wird ein Helfer benötigt.

2.     Fahrzeug auf ebene Fläche stellen. Fünften Gang ein­legen. Fahrzeug vor- oder zurückschieben.

3.     Getriebe in Leerlaufstellung schalten, Handbremse an­ziehen. Kurbelwelle an der Zentralschraube der Rie­menscheibe im Uhrzeigersinn durchdrehen.

Achtung: Motor nicht an der Befestigungsschraube des Nockenwellenrades durchdrehen. Dadurch wird der Zahnrie­men überbeansprucht.


193


.       Nabe des Nockenwellen-Zahnriemenrades mit Absteck­stift HAZET-2588-3 arretieren. Dazu den Absteckstift durch das linksseitige freie Langloch in den Zylinderkopf stecken. Hinweis: Anstelle des HAZET-Werkzeuges kann auch ein Dorn mit 6 mm 0 genommen werden.

.       Zahnriemenrad der Kurbelwelle mit SpezialWerkzeug HA-ZET-2588-1 (Kurbelwellenstop) arretieren. Dazu »Kurbel­wellenstop« von der Stirnseite des Zahnriemenrades her so in dessen Verzahnung schieben, dass der Zapfen des Werkzeuges in den Dichtflansch eingreift.

Achtung: Die Markierungen auf dem Kurbelwellen-Zahnrie­menrad und dem Arretierwerkzeug müssen sich gegenüber­stehen. Dabei muss der Zapfen des Werkzeuges in die Boh­rung des Dichtflansches eingreifen. Steht das Werkzeug nicht zur Verfügung, OT-Markierung auf dem Dichtflansch anbringen.

Hinweise zum Zahnriemeneinbau

1,9/2.0-l-Dieselmotor AVO/BRU/BJB/BKC/BLS/BDK mit 55/66/74/77 kW (75/90/100/105 PS)

Achtung: Der exakte Wechsel des Zahnriemens für den 1,9-l-Dieselmotor wird nicht beschrieben. Hier einige wichtige Zahnriemen-Einbauhinweise.

Ausbauhinweise

.       Motor auf OT stellen.

.       Laufrichtung des Zahnriemens kennzeichnen.


. Schrauben -1- für Nockenwellenrad so weit lockern, bis sich das Nockenwellenrad in den Langlöchern verdrehen lässt.

.   Mutter der Zahnriemen-Spannrolle lockern.

.       Spannrolle mit Mutterndreher HAZET-2587-1 im Gegen­uhrzeigersinn -Pfeil- drehen, bis sie mit einem geeigne­ten Absteckstift, zum Beispiel VW-T10115, arretiert wer­den kann.

.       Bei eingestecktem Absteckstift Mutterndreher im Uhrzei­gersinn bis zum Anschlag drehen und Mutter handfest anziehen. Achtung: Beim 2,0-l-Motor die Zahnriemen-Spannrolle mit einem Innensechskantschlüssel drehen. Nur wenn die Innensechskantbohrung nicht vorhanden ist, den Mutterndreher verwenden.

.       Zahnriemen abnehmen, zuerst von der Kühlmittelpumpe.

Einbau

.       Nockenwellenrad in den Langlöchern auf Mittelstellung drehen.

.       Zahnriemen auf Kurbelwellenrad, Spannrolle, Nocken­wellenrad, Umlenkrolle und zuletzt auf das Kühlmittel­pumpen-Zahnrad auflegen.

.       Prüfen, ob die Lasche der Spannrolle in die hintere Zahn­riemen-Abdeckung eingreift.


194



.  Klemmmutter lösen und Absteckstitt herausziehen


. Spannrolle mit Mutterndreher im Uhrzeigersinn drehen, bis der Zeiger mittig in der Lücke der Grundplatte steht -Pfeil-. Dabei darauf achten, dass sich die Befestigungs­mutter nicht mitdreht.

. Spannrolle in dieser Position festhalten und Befesti­gungsmutter mit 20 Nm festziehen und danach um 45° (Vfe Umdrehung) weiterdrehen.

. Nockenwellenrad mit Gegenhalter -B-, zum Beispiel HA-ZET 2540-1 oder VW-T10172, in Pfeilrichtung drehen und unter Vorspannung halten.

.     In dieser Stellung die Schrauben des Nockenwellenrades mit 25 Nm festziehen.

.     Absteckstift und Kurbelwellen-Arretierwerkzeug abnehmen.

.     Kurbelwelle 2 Umdrehungen in Motordrehrichtung (Uhr­zeigersinn) weiterdrehen und wieder auf OT für Zylinder 1 stellen. Kurz bevor die OT-Stellung nach der zweiten Umdrehung erreicht wird, aus der Drehbewegung heraus den Absteckstift HAZET 2588-3 einstecken.

.     Kontrollieren, ob sich die Kurbelwelle mit dem »Kurbel-wellen-Stop« arretieren lässt.


Lässt sich der Absteckstift nicht einstecken, ist folgen­dermaßen zu verfahren:

.       »Kurbelwellenstopp« herausnehmen und Kurbelwelle verdrehen, bis sich die Nabe des Nockenwellenrades mit dem Absteckstift arretieren lässt.

.       Schrauben für Nockenwellenrad lösen.

. Kurbelwelle etwas entgegen der Motordrehrichtung dre­hen, bis der Zapfen des »Kurbelwellenstop« 2588-1 kurz vor der Bohrung des Dichtflansches steht -Pfeil-.

.       Kurbelwelle jetzt in Motordrehrichtung drehen, bis der »Kurbelwellenstop« aus der Drehbewegung heraus in den Dichtflansch eingeschoben werden kann.

.       Nockenwellenrad mit Gegenhalter auf Vorspannung hal­ten, siehe Abbildung V-10113 und Schrauben für Nockenwellenrad mit 25 Nm festziehen.

.       Absteckstift und Kurbelwellen-Arretierwerkzeug abnehmen.

.       Kurbelwelle 2 Umdrehungen in Motordrehrichtung weiter­drehen und wieder auf OT für Zylinder 1 stellen.

.       Absteckstift und Kurbelwellen-Arretierwerkzeug abnehmen.

.       Motorhalter am Motorblock ansetzen und mit 45 Nm fest­schrauben.

.       Motorlager ansetzen und mit neuen Schrauben an der Karosserie anschrauben. Anzugsdrehmoment M8-Schrauben: 20 Nm + 90° (Vi Umdrehung), M10-Schrau-ben: 40 Nm + 90° (Vi Umdrehung).

.       Motorlager am Motorhalter mit 60 Nm + 90° (Vi Umdre­hung) anschrauben.

.       Mittlere und untere Zahnriemen-Abdeckung einbauen.

.       Kurbelwellen-Riemenscheibe mit 10 Nm + 90° (Vi Um­drehung) anschrauben.

.       Keilrippenriemen einbauen, siehe Seite 199.

.       Obere Zahnriemen-Abdeckung einbauen.

.       Verbindungsrohre Ladeluftkühler/Abgasturbolader und Ladeluftkühler/Saugstutzen einbauen.

.       Innenkotflügel vorn rechts einbauen.

.       Motorabdeckung unten und oben einbauen.

.       Kühlmittel-Ausgleichbehälter einbauen.

195


Zylinderkopfdeckel/Zylinderkopf

1,9-/2,0-l-Dieselmotor AVQ/BRU/BJB/BKC/BLS/BDK mit 55/66/74/77 kW (75/90/100/105 PS)


Zylinderkopfschrauben festziehen:


8



Achtung: Der exakte Wechsel von Zylinderkopf/Zylinderkopf­deckel wird nicht beschrieben. Hier einige wichtige Einbau­hinweise.

Zylinderkopfdeckel


Z7-\=

.       II


zr^z

II       O



f_!f_Jf-$

U-1046

Beim Ausbau Schrauben für Zylinderkopf in der Reihen­folge von 10 bis 1 lösen.

Beim Einbau Zylinderkopfschrauben in der Anzugsrei­
henfolge von 1 bis 10 in 4 Stufen anziehen:
I.Stufe:................................................................ 35 Nm

2.  Stufe:............................................................... 60 Nm

3.     Stufe:... mit starrem Schlüssel 90° (Vi Umdrehung)

4.     Stufe:... mit starrem Schlüssel 90" (Vi Umdrehung)


. Vor Einbau des Zylinderkoptdeckels die beiden Kanten an den Dichtflächen Nockenwellenlagerdeckel/Zylinder-kopt vorn -Pfeile- und hinten jeweils mit einem Tropfen Dichtmittel versehen, zum Beispiel VW-AMV 174 004 01 (Tropfen-0 ca. 5 mm).

Beim Ausbau Schrauben für Zylinderkopfdeckel in der Reihenfolge von 13 bis 1 lösen.

Beim Einbau Schrauben in der Reihenfolge von 1 bis 13 handfest anziehen und anschließend in der gleichen Rei­henfolge mit 10 Nm festziehen.

196


2,0-l-Dieselmotor 100/103 kW

Der Dieselmotor mit 100/103 kW (136/140 PS) hat einen Querstrom-Aluminium-Zylinderkopf mit 2 Auslass- und 2 Ein­lassventilen je Zylinder. Die Ventile sind senkrecht stehend angeordnet und werden von 2 obenliegenden Nockenwellen über Rollenschlepphebel betätigt. Die Schlepphebel stützen sich auf hydraulische Ausgleichselemente, die jegliches Ven­tilspiel ausgleichen.

Beide Nockenwellen werden von der Motor-Kurbelwelle über einen Zahnriemen angetrieben. Dabei übernimmt die Aus-


lass-Nockenwelle neben der Steuerung der Auslassventile auch den Antrieb der Pumpe-Düse-Einheiten, die mittig zwi­schen den 4 Ventilen jedes Zylinders angeordnet sind.

Die Einlass-Nockenwelle übernimmt neben der Steuerung der Einlassventile den Antrieb der Tandempumpe, die auf der einen Seite den Kraftstoff für die Pumpe-Düse-Einheiten fördert und auf der anderen Seite Unterdruck für den Brems­kraftverstärker erzeugt.


Zahnriementrieb

2,0 I Dieselmotor AZV/BKD mit 100/103 kW (136/140 PS)



N13-10017

1   2 3  4

5  6 7  8 9  10   11

27 26 10 25 24  23  22  10 21


1  - Zahnriemen-Abdeckung oben

2  - Zahnriemen

Vor dem Ausbau Laufrichtung auf dem Riemen kennzeichnen. Auf Verschleiß prüfen, nicht knicken.

3 - Umlenkrolle

4-Schraube, 100 Nm

5  - Schraube, 25 Nm

6  - Auslass-Nockenwellenrad 7-Nabe

8  - Einlass-Nockenwellenrad

9  - Nabe

10     - Schraube, 10 Nm

11     -Zahnriemen-Abdeckung hinten 12-Spannrolle

13 - Mutter, 20 Nm + 45° (Vi Umdr.)

14- Umlenkrolle

15-Schraube, 20 Nm

16 - Kühlmittelpumpe

17-Schraube, 15 Nm

18     - Kurbelwellen-Zahnriemenrad

19  - Schraube, 120 Nm + 90° <Vi Umdr.)

Immer ersetzen. Gewinde oder Bund nicht zusätzlich ölen oder fet­ten. Das Weiterdrehen kann in mehreren Stufen erfolgen.

20 - Schraube, 40 Nm + 90° <V« Umdr.)

Immer ersetzen.

21     - Zahnriemen-Abdeckung unten

22  - Kurbelwellen-Riemenschelbe

Montage nur in einer Stellung mög­lich, da die Bohrungen versetzt sind.

23 - Schraube, 10 Nm + 90° i'/i Umdr.)

Immer ersetzen.

24  - Abdeckung

25  - Zahnriemen-Abdeckung Mitte

26  - Motorhalter

27  - Schraube, 45 Nm


197






OT-Stellung des Motors/ Zahnriemen-Einbauhinweise

2,0-l-Dieselmotor A2V/BKD mit 100/103 kW (136/140 PS)

Achtung: Hier werden nur die Abweichungen zum 1,9-/2,0-1-2-Ventil-Dieselmotor beschrieben,

Zünd-OT-Stellung

Hinweis: Zylinder 1 befindet sich, in Fahrtrichtung gesehen, auf der rechen Seite des Motors.

Für die OT-Stellung der Nockenwellenräder muss die Markierung auf der hinteren Zahnriemen-Abdeckung mit dem Nockenwellen-Geberrad übereinstimmen. Die weite­re Einstellung erfolgt wie bei den 2-Ventil-Dieselmotoren, siehe Seite 194.

Anzugsdrehmomente für Aggregatelagerung

Alle Motoren

Achtung: Bei den Befestigungsschrauben für die Aggregate­lagerung handelt es sich um Dehnschrauben, die nach je­dem Lösen grundsätzlich ersetzt werden müssen.


A = 20 Nm + 90° (Vi Umdr.) B = 40 Nm + 90° (Vi Umdr.) C = 60 Nm + 90° (V* Umdr.)

.) Stiftschraube beim 1,4-l-Benzinmotor BCA mit 55 kW.

A = 40 Nm + 90° {V* Umdr.) B = 60 Nm + 90° (V4 Umdr.)



198


A = 40 Nm + 90° (1/4 Umdr.) B = 100 Nm + 90° (V* Umdr.)


Keilrippenriemen aus- und einbauen



Dieselmotor

1 - Kurbelwellen-Riemenscheibe

Montage ist nur in einer Stellung möglich, da die Schraubbohrungen versetzt sind.

2  - Schraube, 25 Nm

3  - Drehstrom-Generator

4  - Halter

Für Generator und Klimakompres­sor.

5 - Spannelement für Keilrippenrie-

men

Zum Entspannen des Keilrippenrie­mens Spannelement an der Nase -a- mit einem Gabelschlüssel schwenken.

6  - Schraube, 25 Nm

7  - Klimakompressor

8  - Schraube, 25 Nm

9  - Passhülsen

10 - Keilrippenriemen

Vor dem Ausbau Lautrichtung durch einen Pfeil mit Kreide oder Filzstift kennzeichnen. Auf Ver­schleiß prüfen. Nicht knicken.

Hinweis: Die Anordnung der Bauteile ist beim 1,6-l-Benzinmotor" BGU/BSE/BSF und beim 2,0+(T)FSI-Benzinmotor sehr ähnlich.


Der Keilrippenriemen treibt sämtliche Nebenaggregate an. Das sind je nach Ausstattung und Motor: Generator (Licht­maschine), Kühlmittelpumpe und Klimakompressor. Der Keil­rippenriemen wird durch eine Spannrolle gespannt. Die Spannung muss im Rahmen der Wartung nicht geprüft wer­den

Achtung: Wird der alte, gelaufene Keilrippenriemen wieder eingebaut, vor dem Ausbau Laufrichtung des Keilrippenrie­mens kennzeichnen. Dazu mit Filz- oder Fettstift auf dem Riemen einen Pfeil in Laufrichtung anbringen. Der Motor dreht, von der Keilrippenriemenseite aus gesehen, rechtsherum, also im Uhrzeigersinn. Ein Einbau entgegen der bisherigen Laufrichtung erhöht den Verschleiß des Rie­mens beziehungsweise kann diesen zerstören.

Dieselmotor

1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF

2,0-I-(T)FSI-Benzinmotor AXW/BLR/BLX/BLY/AXX

Ausbau

.      Untere Motorabdeckung ausbauen, siehe Seite 272.

.      Dieselmotor:  Kraftstofffilter aus der Halterung ziehen und mit angeschlossenen Schläuchen zur Seite legen.


.   Laufrichtung des Keilrippenriemens kennzeichnen.

Keilrippenriemen entspannen. Dazu Maulschlüssel an der oberen Nase des Spannelements ansetzen und in Pfeilrichtung schwenken.


199



. Dieselmotor: Spannelement so weit drehen, bis sich der Dorn VW-T10060 -A- oder ein Bohrer mit 5 mm 0 bezie­hungsweise ein Innensechskantschlüssel SW-4 einset­zen lässt. Spannelemenl dadurch arretieren.


Riemenverlauf ohne Klimakompressor:



. 1,6-/2,0-l-Benzinmotor: Spannelement so weit drehen, bis sich der Dorn VW-T10060A -B- oder ein geeigneter Bohrer einsetzen lässt. Spannelement dadurch arretieren.

.   Keilrippenriemen abnehmen.


Einbau

Achtung: Wurden bei ausgebautem Keilrippenriemen Ne­benaggregate abgebaut, vor dem Auflegen den festen Sitz der Nebenaggregate prüfen.

Hinweis: Wird der bisherige Riemen wieder eingebaut, Mar­kierung der Laufrichtung beachten.

.       Keilrippenriemen auflegen. Dabei an der Kurbelwellen-Riemenscheibe beginnen und zuletzt am Generator auf­legen.

.       Spannelement etwas im Uhrzeigersinn drehen, Arretier­stift herausnehmen und Spannelement zurückdrehen.

.       Prüfen, ob der Keilrippenriemen in sämtlichen Riemen­scheiben bündig sitzt.

.       Dieselmotor: Kraftstofffilter in die Halterung einsetzen.

.       Untere Motorabdeckung ausbauen, siehe Seite 272.


200




1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor BKG/BLN/BAG/BLF/BLP

Ausbau

.  Abdeckung für Keilrippenriemen ausbauen.


Riemenverlauf ohne Klimakompressor:

1 - Kühlmittelpumpen-Riemenscheibe

2 - Spannrolle

3 - GeneratorVLichtmaschinen-Riemenscheibe

4 - Keilrippenriemen

5 - Kurbelwellen-Riemenscheibe



. Spannrolle mit Schraubenschlüssel SW-16 an der Befes­tigungsschraube im Gegenuhrzeigersinn -Pfeilrichtung-schwenken und mit Innensechskantschlüssel SW-4 -1-arretieren.

.      Keilrippenriemen abnehmen.

.      Ein beschädigter Keilrippenriemen muss umgehend er­setzt werden.

Riemenverlauf mit Klimakompressor:


Einbau

Achtung: Wird der bisherige Riemen wieder eingebaut, Mar­kierung der Laufrichtung beachten.

.       Keilrippenriemen auflegen, dabei an der Kurbelwellen-Riemenscheibe beginnen.

.       Spannrolle mit Schraubenschlüssel etwas im Gegenuhr­zeigersinn schwenken, Arretierstift herausnehmen und Spanner langsam zurückschwenken, siehe Abbildung N13-0835.

.       Prüfen, ob der Keilrippenriemen in sämtlichen Riemen­scheiben bündig sitzt.

.       Abdeckung für Keilrippenriemen einbauen.



1 - Kühlmittelpumpen-Riemenscheibe

2 - Umlenkrolle

3 - Generator-/Lichtmaschinen-Riemenscheibe

4 - Spannrolle

5 - Klimakompressor-Riemenscheibe

6 - Kurbelwellen-Riemenscheibe


201



1,4-l-Benzinmotor BCA

Ausbau

.       Abdeckung für Keilrippenriemen ausbauen.

.       Rechten Innenkotflügel ausbauen, siehe Seite 281.


Einbau

Achtung: Wird der bisherige Riemen wieder eingebaut, Mar­kierung der Laufrichtung beachten.

.       Keilrippenriemen auflegen, dabei an der Kurbelwellen-Riemenscheibe beginnen und Riemen zuletzt an der Spannrolle auflegen.

.       Spannrolle mit Schraubenschlüssel an der Befestigungs­schraube etwas im Uhrzeigersinn schwenken, Arretierstift herausnehmen und Spanner langsam zurückschwenken.

.       Prüfen, ob der Keilrippenriemen in sämtlichen Riemen­scheiben bündig sitzt.

.       Abdeckung für Keilrippenriemen einbauen.

.       Rechten Innenkotflügel einbauen, siehe Seite 281.


.       Spannrolle mit Schraubenschlüssel an der Befestigungs­schraube im Uhrzeigersinn -Pfeilrichtung- schwenken und mit Dorn -A- arretieren, zum Beispiel mit VW-T10060A. Hinweis: In der Abbildung ist nicht der Dorn VW-T10060A dargestellt.

.       Laufrichtung auf dem Keilrippenriemen markieren und Riemen abnehmen.

.       Ein beschädigter Keilrippenriemen muss umgehend er­setzt werden.

Riemenverlauf mit Klimakompressor:

1 - Kühlmittelpumpen-Riemenscheibe

2 - Spannrolle

3 - Generator-/Lichtmaschinen-Riemenscheibe

4 - Keilrippenriemen

5 - Klimakompressor-Riemenscheibe

202


P« oder »N« stellen.

Motor starten

Alle Motoren

■ Schaltgetriebe: Handbremse anziehen, Kupplung ganz durchtreten und halten, Schaltgetriebe in Leerlauf schal­ten. Besonders bei niedrigen Außentemperaturen erleich­tert eine betätigte Kupplung das Starten, da die Reibung vom Getriebe entfällt.

Automatikgetriebe: Wählhebel in Fußbremse treten und halten.

Achtung: Anlasser nicht länger als 30 Sekunden ununter­brochen betätigen, sonst können Anlasser und Verkabelung überhitzen.

Benzinmotor

     Zündschlüssel drehen und Anlasser betätigen, dabei kein Gas geben. Sobald der Motor läuft, Schlüssel los­lassen. Springt der Motor nach 10 Sekunden nicht an oder bleibt sofort wieder stehen, 30 Sekunden warten und Startvorgang wiederholen. Bei heißem Motor Gaspe­dal während des Startens langsam niedertreten.

     Grundsätzlich sofort losfahren, nur bei strengem Frost Motor ca. 30 Sekunden warm laufen lassen.


Achtung: Vergebliche Startversuche hintereinander können den Katalysator schädigen, da unverbranntes Benzin in den Katalysator gelangt und bei Erwärmung explosionsartig ver­brennt.

Dieselmotor

   Bei kaltem Motor: Zündung einschalten, bis die Vorglüh-
Kontrolllampe erlischt. Sofort nach Verlöschen der Kon­
trolllampe Motor anlassen, dabei kein Gas geben. Set­
zen beim Starten nur unregelm
äßige Zündungen ein, An­
lasser so lange weiter bet
ätigen (maximal 20 Sekunden),
bis der Motor aus eigener Kraft durchl
äuft. Springt der
Motor nicht an, Z
ündschlüssel in Stellung 0 zurückdrehen
und ca. 30 Sekunden warten. Anschlie
ßend nochmals
vorgl
ühen und Startvorgang wie beschrieben wiederho­
len

Hinweis: Aufgrund der guten Kaltstarteigenschaften des Diesel-Direkteinspritzers, braucht in der Regel erst bei Außentemperaturen unter 0" C vorgeglüht zu werden.

Wurde der Tank völlig leergefahren, dauert der Anlassvor­gang nach dem Tanken deutlich länger (bis zu 1 Minute), da hierbei die Kraftstoffanlage entlüftet wird.

   Bei warmem Motor braucht nicht vorgeglüht zu werden.
Motor sofort anlassen, kein Gas geben.


Störungsdiagnose Motor

Benzinmotor: Wenn der Benzinmotor nicht anspringt, Fehler systematisch einkreisen. Damit der Motor überhaupt anspringen kann, müssen immer zwei Grundvoraussetzungen erfüllt sein: Das Kraftstoff-Luftgemisch muss bis in die Zylinder gelangen und der Zündfunke muss an den Zündkerzenelektroden überschlagen. Als erstes ist deshalb immer zu prüfen, ob überhaupt Kraftstoff gefördert wird. Wie man dabei vorgeht, steht in den Kapiteln ..Kraftstoffanlage« und ..Motormanagement«. Störungen in der Steuerelektronik lassen sich nur noch mit speziellen Messgeräten herausfinden.

Beim Dieselmotor Vorglüh- und Kraftstoffanlage prüfen.

Störung: Der Motor springt schlecht oder gar nicht an.


Ursache


Abhilfe



Sicherung defekt für: - Elektrische Kraftstoffpumpe,

-   Elektronische Einspritzanlage,

-   Vorglühanlage.


Sicherung prüfen, siehe »Elektrische Anlage«.



Benzinmotor: Zündanlage defekt.


Systemprüfung des Motormanagements (Werkstattarbeit).



Fehler im Motormanagement.


Motormanagement prüfen lassen (Werkstattarbeit).



Kraftstoffanlage defekt, verschmutzt.


Kraftstoffpumpe und -leitungen überprüfen.



Anlasser dreht zu langsam.


Batterie laden. Anlasserstromkreis überprüfen. Korrodierte Anschlüsse reinigen.



Wegfahrsperre sperrt den Motor.


Zündschlüssel herausziehen und umgedreht ins Zündschloss stecken. Zündschlüssel beim Starten am äußersten Rand des Griffes anfassen. Funk-Fernbedienung in der Nähe der Emp­fangsantenne (innerhalb des Fahrzeuges) betätigen. Zünd­schlüssel vom Schlüsselbund abnehmen. Ersatzschlüssel ver­wenden. Batterie für Funk-Fernbedienung ersetzen. Fehler­speicher der Wegfahrsperre auslesen lassen.



Zylinderkopfdichtung defekt.


Dichtung ersetzen.


203


Für die Motor-Schmierung sind Mehrbereichsöle vorge­schrieben, so dass ein jahreszeitbedingter Ölwechsel (Som­mer/Winter) nicht erforderlich ist. Mehrbereichsöle bauen auf einem dünnflüssigen Einbereichsöl auf (zum Beispiel: 10 W) und werden durch so genannte »Viskositätsindexverbesse-rer« im heißen Zustand stabilisiert. Dadurch ist sowohl für den kalten wie auch für den heißen Motor die richtige Schmierfähigkeit gegeben.

Die SAE-Bezeichnung gibt die Viskosität des Motoröls an, SAE = Society of Automotive Engineers.

Beispiel: SAE 10W40:

10 - Viskosität des Öls in kaltem Zustand. Je kleiner die Zahl,

desto dünnflüssiger ist das kalte Motoröl. W - Das Motoröl ist wintertauglich. 40 - Viskosität des Öls in heißem Zustand. Je größer die

Zahl, desto dickflüssiger ist das heiße Motoröl.

Longlifc Motoröl

Die GOLFATOURAN-Motoren sind werksseitig mit einem Longlife-Motoröl befüllt. Das Longlife-Motoröl ist ein Mehrbe-reichsöl, das durch spezielle Zusätze auf hohe Alterungsbe­ständigkeit und daher für lange Motoröl-Wechselintervalle ausgelegt ist. Beim Nachfüllen von Motoröl und beim Öl­wechsel darf nur Longlife-Motoröl nach VW-Norm verwendet werden, damit die 2-Jahres-Wartungsintervalle eingehalten werden können.

Es kann auch handelsübliches Motoröl nach VW-Norm ver­wendet werden. Allerdings müssen dann die Wartungsinter­valle auf 12 Monate/15.000 km umgestellt werden (Werk­stattarbeit).

Zuordnung der VW-Longlife-Motoröl-Normen:

VW-Norm........................ Motor

503 00.............................. Benzinmotor

506 01.............................. Dieselmotor


Hinweis: Bei Fahrzeugen mit Longlife-Service empfiehlt es sich, für längere Fahrten oder Fahrten ins Ausland eine Öl-dose mit dem richtigen Motoröl im Kofferraum mitzuführen. Falls zum Nachfüllen kein Longlife-Öl verfügbar ist, kann bis zu 0,5 I Motoröl der VW-Norm 502 00 (Benziner) bezie­hungsweise 505 00/505 01 (Diesel/Diesel-PD) nachgefüllt werden, ohne dass die Service-Intervallanzeige auf »nicht flexibel« umgestellt werden muss.

Handelsübliches Mehrbereichs-Motoröl

Dieses Öl ist nur zulässig, wenn auf »feste« Wartungsinter­valle von 12 Monaten oder 15.000 km umgestellt wurde (Werkstattarbeit).

Zuordnung der VW-Motoröl-Normen für handelsübliches Mehrbereichsöl:

VW-Norm........................ Motor

500 00, 501 01, 502 00 . . Benzinmotor

505 01.............................. Pumpe-Düse-Dieselmotor



8C 40

A

30

§

-   20

30/OW -

-

10

-

0 -10

SAE 0W -

-20

-

-30

i .______ ._ i

I I

| A02-0256

A - Mehrbereichs-Longlifeöle  gemäß   VW  503  00  bezie­hungsweise VW 506 01.

204


Benzinmotoren:

A - Mehrbereichs-Leichtlauföle, der Spezifikation VW 500 00. A - Mehrbereichs-Leichtlauföle, Spezifikation VW 502 00.

B - Mehrbereichsöle, Spezifikation VW 501 01.

B - Mehrbereichsöle, Spezifikation API-SF oder API-SG. Diese Öle dürfen nur verwendet werden, wenn kein von VW freigegebenes Motoröl zur Verfügung steht.

Dieselmotoren:

A - Mehrbereichs-Leichtlauföle, Spezifikation VW 500 00 zu­sammen mit VW 505 00.

B - Mehrbereichsöle, Spezifikation VW 505 00, VW 505 01.

B - Mehrbereichsöle, Spezifikation VW 501 01 zusammen mit VW 505 00.

B - Mehrbereichsöle, Spezifikation API-CD. Diese Öle dürfen nur notfalls zum Nachfüllen verwendet werden.


Olpumpe/Olwanne

1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor


12    3   4

6   57289 106

28   27      26   25 24 23 22 21 20


N17-0228


23 - Antriebskette

Für   Ölpumpe.   Vor  dem   Ausbau Laufrichtung kennzeichnen.

24-Schraube, 25 Nm

25-Ölpumpe

Kann nur komplett ersetzt werden.

26  - Schrauben, 10 Nm

27  - Ölstand- und Öltemperaturgeber

Bei Beschädigung ersetzen.

28 - Ölwanne

-v /       \ß

$f

J?

[V 1608|

Dichtflächen gründlich öl- und fettfrei rei­nigen. Dichtmittelreste mit einer rotieren­den Kunststoffbürste entfernen. Ölwanne   mit   Silikon-Dichtmittel   VW-D 176 404 A2 einbauen.

~^M

*&

f|

J>

~^~~j^X^

HfOsi>~

"^z^.

[ V-1G10 ]



1 - Ölmessstab

Ölstand darf die MAX-Markierung nicht überschreiten.

2-Dichtung"21

3-Ölkühler21

4 - Kühlmittelrohr21 für Ölkühler

5 - Schrauben, 8 Nm

6 - O-Ring "

7 - Kettenrad für den Ölpumpen-Antrieb.

8 - Steuergehäuse

Beim Einbau zur besseren Führung 2 Steh­bolzen M6x80 in Nockenwellengehäuse und Motorblock einschrauben sowie die Öl­wanne mit 2 Schrauben bereits ansetzen.

9 - Dichtring

Bei Beschädigung ersetzen.

10 - Verschlussdeckel

Dichtung bei Beschädigung ersetzen.

11-ÖHIIterdeckel, 25 Nm

Enthält ein Kurzschlussventil und Rücklauf­sperrventil. Der Öffnungsdruck des Kurz­schlussventils beträgt 2,5 bar.

12 - Ventil

13/14-Schraube, 10 Nm


15 - Schraube, 90 Nm + 90° ('/« Umdr.)"

Mit geöltem Gewinde einsetzen. Anlage­fläche muss öl- und fetttrei sein. Zum Lösen und Festziehen Riemenscheibe mit han­delsüblichem Gegenhalter festhalten. Achtung: Die bisherige Schraube wird durch eine Ausführung mit angebohrtem Schraubenkopf ersetzt. Dadurch ändert sich die Anzugsmethode auf: 150 Nm + 180° (Vi Umdr.). Beim Anziehen der Schraube darf sich auf keinen Fall die Kur­belwellen-Riemenscheibe mitdrehen. Nach dem Anziehen OT-Stellung von Kurbelwelle und Auslass-Nockenwelle prüfen.

16 - Kurbelwellen-Riemenscheibe
17-Dichtring"

18 - Lagerbuchse

Anpressflächen der Lagerbuchse müssen öl- und fettfrei sein.

19- Druckregelventil

Mit Entlüflungsschlauch.

20-Schraube, 10 Nm

21     - Schraube, 20 Nm + 90° IV« Umdr.)

22  - Kettenrad

Für Ölpumpe.


Dichtmittelraupe von 2 bis 3 mm. Ach­tung: Die Dichtmittelraupe darf nicht dicker sein, sonst kann überschüssiges Dichtmittel in die Ölwanne geraten und das Sieb im Ölansaugrohr verstopfen. Dichtmittelraupe im Bereich der Schrau­benbohrungen an der Innenseite vor­beiführen -Pfeile-.

Nach Dichtmittelauftrag innerhalb von 5 Minuten einbauen. Nach der Montage Dichtmittel ca. 30 Minuten aushärten las­sen. bevor Motoröl eingefüllt wird. Die Ölwanne lässt sich leichter anset­zen. wenn zur Führung am Motorblock 2 M6-Gewindestifte eingesetzt werden.

29 - Ölablassschraube, 30 Nm "

Mit unverlierbarem Dichtring.

30-Schraube, 13 Nm

Zum Lösen und Anziehen der Schrauben an der Schwungradseite wird ein spezieller Steckschlüssel­einsatz benötigt, zum Beispiel VW-T10058.

31 - Schraube, 45 Nm

l Immer ersetzen.

I Nur 1,6-l-FSI-Motor BAG/BLF/BLP.


205


Kühlmittelkreislauf

Zur Kühlung des Motors wird das Kühlmittel von der Kühlmit­telpumpe ständig in Bewegung gehalten. Solange der Motor kalt ist, zirkuliert das Kühlmittel nur im Zylinderkopf, im Mo­torblock und im Wärmetauscher der Innenraumheizung. Mit zunehmender Erwärmung öffnet ein Thermostat (Kühlmittel­regler) den großen Kühlmittelkreislauf. Die Kühlflüssigkeit durchströmt dann den Kühler und wird dabei durch die an den Kühlrippen vorbeistreichende Luft abgekühlt.

Der Kühlluftstrom wird durch einen hinter dem Kühler ange­brachten Lüfter verstärkt. Der Lüfter wird durch einen Elek­tromotor angetrieben. Entsprechend der Kühlmitteltempera­tur wird der Elektrolüfter zu- oder abgeschaltet.

Sicherheitshinweis

Der Elektrolüfter kann sich auch bei ausgeschalteter Zündung einschalten. Durch Stauwärme im Motorraum ist auch mehrmaliges Einschalten möglich. Abhilfe: Stecker für Kühlerlüfter abziehen.

Achtung: Bei Arbeiten am Kühlsystem unbedingt darauf achten, dass kein Kühlmittel auf den Zahnriemen gelangt. Der Glykolanteil  des  Kühlmittels kann  das  Gewebe  des


Zahnriemens so schädigen, dass der Riemen nach einiger Betriebszeit reißt, wodurch schwer wiegende Motorschäden auftreten können.

Hinweis: Kühlmittelschläuche beim Einbau spannungsfrei verlegen, ohne dass diese mit anderen Bauteilen in Berüh­rung kommen. Falls an den Kühlmittelrohren und Kühlmittel­schlauchenden Markierungen oder Pfeile angebracht sind, so müssen sich diese beim Einbau gegenüberstehen.

Zweikreis-Kühlsystem im 1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor

Der FSI-Motor hat ein Zweikreis-Kühlsystem. Dabei erfolgt eine getrennte Kühlmittelführung mit unterschiedlichen Tem­peraturen durch den Motorblock und den Zylinderkopf. Ge­steuert wird die Kühlmittelführung durch 2 Thermostate (Kühlmittelregler) im Kühlmittelregler-Gehäuse. Ein Ther­mostat ist für den Motorblock, der andere für den Zylinder­kopf zuständig.

Das Zweikreis-Kühlsystem hat folgende Vorteile:

     Der Motorblock wird schneller aufgeheizt, weil das Kühl­mittel bis zum Erreichen von +105" C im Motorblock bleibt.

     Durch das höhere Temperaturniveau im Motorblock ver­mindert sich die Reibung im Kurbeltrieb.

     Eine bessere Kühlung der Brennräume durch das gerin­gere Temperaturniveau im Zylinderkopf.




13       12        11        10


Anschlussplan für Kühlmittelschläuche

Die Abbildung zeigt den 1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor mit 66/85 kW (90/115 PS).

1 - Ausgleichbehälter

2 - Kühlmittelschlauch

Vom Abgasrückführventil.

3 - Abgasrückführventil

4 - Wärmetauscher für Heizung

5 - Getriebeölkühler

Nur bei automatischem Getriebe.

6            - Kühlmittelschlauch

Zum Abgasrückführventil.

7 - Kühlmittelschlauch oben

8 - Kühlmittelschlauch unten

9 - Kühler

10-Ölkühler

Nur 1,6-l-Motor.

11 - Kühlmittelregler-Gehäuse

Thermostatgehäuse.

12 - Zylinderkopf/Zylinderblock (Mo-

torblock)

13-Kühlmittelrohr

14  - Kühlmittelpumpe

15  -Ansaugrohr


206


Kennfeldkühlung im 2,0-l-FSI-Benzinmotor

Die Kennfeldkühlung besteht aus einem Kühlmittelverteiler­gehäuse mit Dehnstoff-Thermostat, einem elektrischen Heiz­element sowie Druckfedern zum mechanischen Ver­schließen der Kühlmittelkanäle.

Über den beheizbaren Dehnstoff-Thermostat wird die Kühl­mitteltemperatur vom Motor-Steuergerät anhand von dort ge­speicherten Kennfeldern auf einen, je nach Leistungsabgabe des Motors, optimalen Wert geregelt.

Beispielsweise wird bei Volllast das Dehnstoffelement aufge­heizt und damit der Thermostat weiter geöffnet. Dadurch re­duziert sich die Kühlmitteleintrittstemperatur, wodurch auch die Brennräume stärker gekühlt werden. Kühlere Brennräu­me erlauben einen früheren Zündzeitpunkt und damit einen Drehmomentgewinn.

Kühler-Frostschutzmittel

Die Kühlanlage wird ganzjährig mit einer Mischung aus Was­ser und VW-Kühlerfrost- und Korrosions-Schutzmittel befüllt. Dies verhindert Frost- und Korrosionsschäden, Kalkansatz und hebt außerdem die Siedetemperatur des Kühlmittels an. Im Kühlkreislauf entsteht durch die Ausdehnung der Flüssig­keit bei Erwärmung ein Überdruck, was ebenfalls zur Siede­punkterhöhung der Kühlflüssigkeit beiträgt. Der Druck wird durch ein Ventil im Verschlussdeckel am Ausgleichbehälter begrenzt, das bei 1,4 - 1,6 bar öffnet. Erforderlich ist der höhere Siedepunkt der Kühlflüssigkeit für ein einwandfreies Funktionieren der Motorkühlung. Bei zu niedrigem Siede­punkt der Flüssigkeit kann es zu einem Hitzestau kommen, wodurch die Kühlung des Motors vermindert wird. Deshalb muss das Kühlsystem unbedingt ganzjährig mit einer Kühlkon­zentrat-Mischung gefüllt sein.

Als Kühlmittelzusatz nur VW-Kühlkonzentrat »G12 Plus« (Farbe lila, genaue Bezeichnung »G 012 A8F«) verwenden oder ein anderes Kühlkonzentrat mit dem Vermerk »gemäß VW-TL-774-F«, zum Beispiel »Glysantin-Alu-Protect-Premi-um/G30«.

Achtung: Zum Nachfüllen - auch in der warmen Jahres­zeit - nur eine Mischung aus G12-Plus (lila) und kalkar­mem, sauberem Wasser verwenden. Auch im Sommer darf der Kühlerfrostschutzanteil im Kühlmittel nicht unter 40% lie­gen. Deshalb beim Nachfüllen Frostschutz ergänzen.

Kühlmittel-Mischungsverhältnis in Litern

Motor

Frostschutz

Füll­menge

bis -25° C

bis -35° C

G12

Wasser

G12

Wasser

Benziner mit 55/66/85 kW

2,8

4,3

3,6

3,6

7,1

Benziner mit 75/110 kW Diesel

3,2

4,9

4,1

4,1

8,1

GTI

3,4

5,0

4,2

4,2

8,4

Der Frostschutz sollte in unseren Breiten bis -25" C, besser bis -35° C reichen. Der Anteil des Frostschutzmittels darf


60% (Frostschutz dann bis -40" C) nicht überschreiten, sonst verringern sich Frostschutz und Kühlwirkung wieder. Hinweis: Die Kühlmittel-Füllmenge kann je nach Fahrzeug-Ausstattung von dem angegebenen Wert etwas abweichen.

Kühlmittel wechseln

Das Kühlmittel muss nur nach Reparaturen am Kühlsystem erneuert werden, wenn dabei das Kühlmittel abgelassen wurde. Ein Wechsel im Rahmen der Wartung ist nicht vorge­sehen. Falls bei Reparaturen der Zylinderkopf, die Zylinder­kopfdichtung, der Kühler, der Wärmetauscher oder der Motor ersetzt wurden, muss die Kühlflüssigkeit auf jeden Fall er­setzt werden. Das ist erforderlich, weil sich die Korrosions­schutzanteile in der Einlaufphase an den neuen Leichtmetall­teilen absetzen und somit eine dauerhafte Korrosionsschutz­schicht bilden. Bei gebrauchter Kühlflüssigkeit ist der Korro­sionsschutzanteil in der Regel nicht mehr groß genug, um eine ausreichende Schutzschicht an den neuen Teilen zu bil­den.

Hinweis: Kühlmittel ist leicht giftig. Gemeinde- und Stadtver­waltungen informieren darüber, wie das alte Kühlmittel ent­sorgt werden soll.

Kühlmittel ablassen

.    Motorraumabdeckung unten ausbauen, siehe Seite 272.

Sicherheitshinweis

Bei heißem Motor vor dem Öffnen des Ausgleichbehäl­ters einen dicken Lappen auflegen, um Verbrühungen durch heiße Kühlflüssigkeit oder Dampf zu vermeiden. Deckel nur bei Kühlmitteltemperaturen unter +90° C ab­nehmen.

.    Verschlussdeckel  am  Kühlmittel-Ausgleichbehälter  öff­
nen.

Hinweis: Um die Kühlflüssigkeit gezielt in einen Behälter ab­laufen zu lassen, empfiehlt es sich einen Hiltsschlauch auf den Ablaufstutzen -1- zu stecken.


.   Sauberes Auffanggefäß unter den Kühler stellen.


207


.  Ablassschraube -2- öffnen und Kühlmittel vollständig ab­laufen lassen. Anschließend Ablassschraube schließen.

Achtung: Bei Fahrzeugen ohne Ablassschraube Halteklam­mer -3- seitlich herausziehen, Kühlmittelschlauch vom Kühler abziehen und Kühlmittel ablaufen lassen. Anschließend Kühl­mittelschlauch wieder aufstecken und mit Halteklammer si­chern.

1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF (Abbildung), Diesel­motor: Kühlmittel aus dem Motorblock ablassen. Dazu Fe­derbandschelle öffnen, Kühlmittelschlauch -Pfeil- am Öl­kühler abziehen und restliches Kühlmittel in die Auffang­wanne ablaufen lassen. Anschließend Kühlmittelschlauch sofort wieder aufschieben und mit Federbandschelle si­chern.

kl/

-1      jlff    />v\

1 in  T /Cj

sßifii

(prf      ©     \

1 ^

___ _^

V-1813

--^

2,0-l-Benzlnmotor: Kühlmittel aus dem Motorblock ablas­sen. Dazu Kühlmittelschlauch -1- unten am Kühlmittelrohr abziehen. Dabei Federklammer öffnen und ganz zurück­schieben. Restliches Kühlmittel ablaufen lassen. Anschlie­ßend Kühlmittelschlauch sofort wieder aufschieben und mit Schelle sichern.


Kühlmittel einfüllen

.       Kühlmittel aus 50% Trinkwasser und 50% VW-Kühler­frost- und Korrosions-Schutzmittel mischen.

.       Motorraumabdeckung unten einbauen, siehe Seite 272.

.       Fahrzeug ablassen.

r-^

ä

1

i

\                 vivÄv m i n XvSaw

j

|bir-oo?m|

.    Kühlmittelmischung über die Öffnung am Ausgleichbehä
ter langsam bis zur oberen Markierung des gerasterten
Feldes (MAX-Markierung) auff
üllen.

Kühlsystem entlüften

.       Ausgleichbehälter verschließen.

.       Heizungsbetätigung im Innenraum auf »kalt« stellen.

.       Motor starten und Drehzahl für etwa 3 Minuten auf 2.000/min halten.

.       Anschließend den Motor im Leerlauf so lange weiter lau­fen lassen, bis der Kühlerlüfter anläuft.

Sicherheitshinweis

Bei heißem Motor vor dem Öffnen des Ausgleichbehäl­ters einen dicken Lappen auflegen, um Verbrühungen durch heiße Kühlflüssigkeit oder Dampf zu vermeiden. Deckel nur bei Kühlmitteltemperaturen unter +90° C ab­nehmen.

Kühlmittelstand prüfen und gegebenenfalls bis an die obere Markierung ergänzen.

Bei betriebswarmem Motor muss der Kühlmittelstand an der oberen Markierung (MAX-Markierung), bei kaltem Motor in der Mitte des gerasterten Feldes liegen (zwi­schen der MAX- und der MIN-Markierung).

Motor abstellen.


208


1              - O-Ring

Immer ersetzen.

2              - Kühlmittel-

Verteilergehäuse

3-O-Ring

Immer ersetzen.

4 - Kühlmittelrohr unten 5-Schraube, 10 Nm 6-Schraube, 15 Nm

Kühlmittelregler (Thermostat) aus- und einbauen

1,6-l-Benzinmotor BGU/BSE/BSF Dieselmotor

Ausbau

.      Kühlmittel ablassen, siehe entsprechendes Kapitel.

.      Dieselmotor: Generator ausbauen, siehe Seite 75.

.     Kühlmittelschlauch vom Anschlussstutzen -2- am Motor­block abziehen, vorher Federbandschelle öffnen und zurückschieben. Hinweis: Die Abbildung zeigt den 1,9-1-Dieselmotor/2,0-I-Dieselmotor BDK.

.     Anschlussstutzen -2- vom Motorblock mit 2 Schrauben -1- abschrauben und mit Kühlmittelregler abnehmen.

.     Kühlmittelregler -4- 90° (Vi Umdrehung) nach links dre­hen und aus dem Anschlussstutzen herausnehmen.

.   O-Ring -3- abnehmen und ersetzen.


.       Kühlflüssigkeit auffüllen.

.       Motor laufen lassen, bis der Thermostat öffnet - der unte­re Kühlmittelschlauch wird dann warm. Dichtung für An­schlussstutzen und Kühlmittelschlauch auf Dichtheit überprüfen.


Kühlmittelregler 2,0-l-FSI-Benzlnmotor AXW/BLFI/BI-X/BLY

7 - Dichtring

Immer ersetzen.

8 - Anschluss Heizwider-

stand

9 - Anschlussstecker

10 - Kühlmittelregler (Ther­mostat)

Für kennfeldgesteuerte Motorkühlung. Öffnungsbe­ginn bei ca. + 105° C.



Einbau

.    Neuen O-Ring -3- mit Kühlmittel benetzen und in den Anschlussstutzen -2- einsetzen.

.    Kühlmittelregler -4- in den Anschlussstutzen einsetzen und 90° (Vi Umdrehung) nach rechts drehen. Hinweis: Die Bügel des Kühlmittelreglers muss nahezu senkrecht stehen.

.    Anschlussstutzen mit Kühlmittelregler ansetzen und mit 15 Nm anschrauben.

.    Kühlmittelschlauch aufschieben und mit Schelle sichern.

.    Dieselmotor: Generator einbauen, siehe Seite 75.


209


Kühlmittelregler/Kühlmittelrohr


12     3     4

14   3    13   3   12  11


5   6   7


V-1814


1,4-l-Benzinmotor BCA

1  - Anschlussstutzen

2  - Schneidschraube, 7 Nm

3-0-Ring

Immer ersetzen.

4  - Kühlmittelregler (Thermostat)

5  - Zum Wärmetauscher

6  - Kühlmittelreglergehäuse

7  - Vom Wärmetauscher

8  - Kühlmittelrohr

9  - Dichtring

Immer ersetzen.

10 - Kühlmittelpumpengehäuse

Am Motorblock.

11 - Halteklammer

Aul lesten Sitz prüfen.

12-Schraube, 10 Nm

13  - Verschlussstopfen

14  - Geber für Kühlmitteltemperatur

15- Halteklammer

Auf festen Sitz prüfen.

16  - Schneidschraube, 7 Nm

17  - Verbindungsrohr

Für Abgasrückführung.

18  - Zum Kühler unten

19     - Vom Kühler oben




1£,14

16   lö                     I N19-0415I


1,4-/1,6-l-FSI-Benzlnmotor

1 - Anschlussstutzen

2-O-Ring

Immer ersetzen.

3  - Druckfeder

4  - Geber für Kühlmitteltemperatur

5  - Stößel

6  - Halteklammer

Auf festen Sitz prüfen.

7-Schraube, 10 Nm

8  - Kühlmittelreglergehäuse

9  - Dichtring

Immer ersetzen.

10  - Zum Wärmetauscher

11     - Vom Wärmetauscher

12  - Kühlmittelpumpengehäuse

Am Motorblock.

13  - Anschlussstutzen

14  - Zum Ausgleichbehälter 15-Kühlmittelrohr

16 - Kühlmittelregler (Thermostat)

Öffnungsbeginn bis Öffnungsende: Langes Thermo-Elemenl: +87' bis .10? Kurzes Thermo-Elemenl: .103" bis <120"

17-Schraube, 5 Nm

18  - Zum Kühler unten

19  - Vom Kühler oben


210


Kühlmittelregler prüfen

Alle, außer 1,4-/1,6-l-FSI-Motor

Prüfen

.      Kühlmittelregler ausbauen, siehe entsprechendes Kapitel.

.      Maß -a- am Regler messen und notieren, siehe Abbil­dung SX-1802.

(----------------------------- "^----------

^y^

____ 1

-*

1 5       iö

SX-I80I

.      Regler im Wasserbad erwärmen. Dabei darf der Ther­mostat nicht die Wände des Behälters berühren.

.      Temperatur mit einem Thermometer kontrollieren  und Öffnungsbeginn und -ende des Reglers prüfen.

Motor

Kühlmittelregler-Öffnung

Beginn

Ende

1.4IBCA

ca.   +84° C

ca.   +98° C

1.6IBGU/BSE/BSF

ca.   +87° C

ca. +102° C

2,0-l-FSI-Benziner

ca.+105° C

-

2,0-l-TFSI-Benziner

ca.   +87° C

-

Diesel

ca.   +85" C

ca. +105° C

flfirtf

--------- a--------- «-

-b-      -

SX-1802

. Nach Erhitzen des Reglers auf ca. +100° C muss Maß -b- gegenüber Maß -a- um ca. 7 mm größer sein. Der Öffnungshub muss also mindestens 7 mm betragen.


Hinweis: Beim 2,0-l-FSI-Motor muss der Öffnungshub von 7 mm nach mindestens 10 Minuten in kochender Kühlflüssig­keit und bei angelegter Batteriespannung erreicht werden.

.     Kühlmittelregler einbauen, siehe entsprechendes Kapitel.

Kühlmittelpumpe aus- und einbauen

1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor BKG/BLN/BAG/BLF/BLP

Hinweis: Da bei den anderen Motoren zunächst der Zahn­riemen ausgebaut werden muss, bevor die Kühlmittelpumpe zugänglich ist, werden Aus- und Einbau hier nicht beschrie­ben.

Ausbau

.       Kühlmittel ablassen, siehe entsprechendes Kapitel.

.       Rechten Innenkotflügel ausbauen, siehe Seite 281.

.       Befestigungsschrauben der Kühlmittelpumpen-Riemen­scheibe bei eingebautem Keilrippenriemen lockern. Ge­gebenenfalls Riemenscheibe mit Wasserpumpenzange an 2 Schraubenköpfen gegenhalten.

.       Keilrippenriemen ausbauen, siehe Seite 199.

.   Riemenscheibe -4- der Kühlmittelpumpe abschrauben

.    Kühlmittelpumpe -1- abschrauben -2- und aus dem Mo­
torblock -5- herausnehmen.

Achtung: Die integrierte Dichtung der Kühlmittelpumpe darf nicht von der Pumpe getrennt werden. Bei Beschädigung oder Undichtigkeit Kühlmittelpumpe komplett mit Dichtung ersetzen.

Einbau

.    Der Einbau erfolgt in umgekehrter Ausbaureihenfolge.
Beim Einbau der Riemenscheibe Fixierung beachten. An­
zugsdrehmomente f
ür Kühlmittelpumpe: 9 Nm, Riemen­
scheibe: 20 Nm.


211



Kühler aus- und einbauen


Hinweis: Die Abbildung zeigt den Kühler. wie er im Benzinmotor und im 2,0-l-Die-selmotor BDK eingebaut ist.

1 - Kühlmittelschlauch oben

Mit Halteklammer am Kühler gesi­chert. Aut testen Sitz prüfen.

2 - O-Ring

Bei Beschädigung ersetzen.

3  - Kühler

4  - Dichtung

Nicht bei allen Modellen vorhanden.

5 - Verschlussdeckel

Prüfdruck: t ,4 - 1,6 bar.

6  - Anschlussstecker

7  - Schraube, 5 Nm

8  - Ausgleichbehälter

9  - Halter

Für Kühler.

10-Schraube, 5 Nm 11 -Aufnahme 12-Mutter, 10 Nm

13 - Luftführungshutze

14 - Schraube, 5 Nm 15-Kühler-Lüfter 2 16 - Anschlussstecker

17-Kühler-Lütter 1

Mit Steuergerät für Kühler-Lütter.

18 - Kühlmittelschlauch unten

Zum Anschlussstutzen des Kühlmit­telreglers (Thermostats). Mit Halte­klammer am Kühler gesichert. Aul festen Sitz prüfen. 19- Halteklammer

Auf festen Sitz prüfen.

20 - Geber für Kühlmitteltemperatur

Am Kühlerausgang.

21  -O-Ring

Immer ersetzen.



Ausbau

Hinweis: Die Beschreibung bezieht sich auf die Motoren 1,4-l BCA, 2,0-1 AXW/BLR/BLX/BLY, 2,0-l-Diesel BDK. Hinweise zu den anderen Motoren stehen am Ende des Kapitels. Außerdem Hinweise zur Klimaanlage beachten.

.       Schlossträger in Servicestellung bringen, siehe Seite 274.

.       Kühlmittel ablassen, siehe entsprechendes Kapitel.

.       Lüfter ausbauen, siehe entsprechendes Kapitel.

.       Kühlmittelschläuche vom Kühler abziehen. Vorher Schel­len öffnen und ganz zurückschieben beziehungsweise Halteklammern seitlich herausziehen.

.       Befestigungsschrauben rechts und links am Kühlerlager herausdrehen.

.       Kühler etwas nach hinten schwenken und nach oben he­rausnehmen.

Einbau

.     Der Einbau erfolgt in umgekehrter Ausbaureihenfolge.
K
ühlerlager mit 5 Nm am Schlossträger anschrauben.


Speziell 1,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor/1,9-l-Dieselmotor

.       Stecker vom Thermoschalter und Lüfter abziehen.

.       Kühler zusammen mit Lüfter nach unten herausnehmen.

Speziell 1.6-1-Benzinmotor BGU/BSE/BSF

.       Anstatt den Schlossträger in Servicestellung zu bringen, muss hier die Stoßfängerabdeckung vorn ausgebaut wer­den, siehe Seite 276.

.       Durch die Bohrungen im Stoßfänger die Befestigungs­schrauben rechts und links für die Kühlerlager herausdre­hen und Kühler nach oben herausnehmen.

Speziell 2,0-l-Dieselmotor AZV/BKD

.       Stecker vom Lüfter abziehen.

.       Kühler zusammen mit Lüfter nach oben herausnehmen.

Speziell 2,0-l-TFSI-Benzinmotor AXX

.       Ladeluftschläuche unten abbauen.

.       Kühler nach unten herausnehmen.


212


Hinweise zur Klimaanlage:

Sicherheitshinweis

Der Kältemittelkreislauf der Klimaanlage darf nicht geöffnet werden, da das Kältemittel bei Hautberührung Erfrierungen hervorrufen kann.

Bei versehentlichem Hautkontakt sofort mindestens 15 Minuten lang mit kaltem Wasser spülen. Kältemittel ist färb- und geruchlos sowie schwerer als Luft. Bei austre­tendem Kältemittel besteht am Boden beziehungsweise in unteren Räumen Erstickungsgefahr (nicht wahrnehm­bar).

     Um Beschädigungen am Kondensator sowie an den Käl-temittelleitungenAschläuchen zu vermeiden, unbedingt darauf achten, dass die Leitungen und Schläuche nicht überdehnt, geknickt oder verbogen werden.

     Halteschellen der Kältemittelleitungen abschrauben.

     Kondensator vom Kühler abschrauben und am Schloss­träger mit Draht befestigen.

Kühler-Lü